Das Nierswalder Alphabet

Das Nierswalder Alphabet gibt Ihnen einen Kurzüberblick über Nierswalde.

A: Alles begann nach dem Zweiten Weltkrieg: Nierswalde wurde gemeinsam mit Reichswalde als Rodungssiedlung im Reichswald angelegt, um u.a. Heimat-Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten einen Siedlungsplatz zuweisen zu können.

B: Das Brunnenfest findet alle zwei Jahre im Frühjahr bzw. Frühsommer rund um den Nierswalder Brunnen am Robert-Gassner Platz statt; Essen und Trinken in gemütlicher Runde sowie Spaß und Beschäftigung für die ganze Familie sorgen für einen abwechslungsreichen Tag.

C: Die Chronik des Dorfes in Zahlen:

1948: die Siedlung Nierswalde wird angelegt

1952: Nierswalde erhält seinen Namen

1956: Errichtung der evangelischen Kirche

1965: Nierswalde wird das erste Golddorf auf Bundes-

         ebene im Kreis Kleve

1969: Nierswalde wird nach Goch eingemeindet

D: Der Dorfplatz ist das Zentrum von Nierswalde, auf dem viele Veranstaltungen stattfinden. Am Dorfplatz findet man einige Sitzmöglichkeiten, eine alte, neu aufgearbeitete Dorfkarte, ein restauriertes Wetterhäuschen, den Dorfbrunnen und eine Boule-Bahn.

E: Das Ernte-Dank-Fest findet jedes Jahr am letzten Samstag im September statt. Von Nachbarschaften gestaltete Mottowagen zum Thema Ernte, Feldfrüchte, GetreideObst und Natur fahren samstags durch Nierswalde und es gibt Veranstaltungen rund um den Dorfplatz.

F: Der Friedhof wird als städtischer Friedhof über die Stadt Goch betreut. Hier findet man an einem besonderen Platz die alten Grabsteine der ersten Siedler von Nierswalde.

G: Die Grüngruppe Nierswalde kümmert sich in regelmäßigen Abständen um die Pflege der allgemeinen Grünflächen und Anlagen in unserem Ort.

H: Der Heimatverein Nierswalde ist ein Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, Besonderheiten und Traditionen der Ortschaft zu pflegen, zu bewahren und zu fördern. In Nierswalde gibt es auch die Heimatstube, die für Treffen, Versammlungen und Veranstaltungen genutzt werden kann.

I: Die Internetseite www.nierswalde.de enthält viele Informationen über Ort und Vereine, verbunden mit aktuellen Hinweisen und Terminen.

J: Jugendliche und Kinder werden gesucht, die gerne an regelmäßigen Treffen zum Spielen, Basteln, Quatschen uvm. interessiert sind bzw. hier mitarbeiten möchten.

K: Die Kindertagesstätte Bullerbü besteht seit Oktober 1994. Der Träger ist die Elterninitiative Bullerbü e.V. Die Einrichtung liegt auf der Dorfstraße 40 und arbeitet seit 2000 integrativ.

Der Kinderkarneval der jedes Jahr am Karnevalssonntag stattfindet, ist das Highlight für Kinder aus Nierswalde und Umgebung. In der Turnhalle gibt’s Vorführungen, Musik, Essen und Getränke.

L: Das „Nierswalder Landhaus“ ist das Hotel mitten im Ort. Es lockt Übernachtungs-gäste in unseren Ort, die im Landhaus selbst oder in der gegenüberliegenden, um-gebauten alten Dorfschule nächtigen. Auch diverse Veranstaltungen, Tagungen und Feiern finden hier statt.

M: Der Sankt Martinszug findet jedes Jahr am Vorabend zum 11.11. statt; alle Nierswalder Kinder können mit Laternen dabei sein; aus Spenden werden Martinstüten für die Kinder zusammengestellt, die, nachdem die Martinsgeschichte auf dem Platz bei der Heimatstube gespielt wird, verteilt werden.

N: Neuzugezogene können sich jederzeit an den Vorstand des Heimatvereines wenden, um Fragen, Probleme usw. zu klären.

O: Das Osterfeuer der Feuerwehr findet traditionell Ostersonntag ab dem frühen Abend am Feuerwehrhaus statt. In gemütlicher Runde rund ums Feuer ist auch für Essen und Trinken gesorgt.

P: Das Presbyterium ist eine andere Bezeichnung für Kirchengemeindeleitung der evangelischen Kirche. Es wird von der Gemeinde für vier Jahre gewählt, er berät und beschließt Gebäude-, Finanz-, Personalfragen, kümmert sich auch um vielseitige Bereiche des kirchlichen Alltags.

Q/R/S: Der Robert-Gassner-Platz ist benannt nach dem ersten Schulleiter (von 1950 bis 1961) der Nierswalder Grundschule, der seinerzeit u.a. auch die Jugend- und Tanzgruppe gegründet und das Erntedankfest eingeführt hat.

T: Die Turnhalle, die mit der Heimatstube verbunden ist, wird von diversen Sportgruppen genutzt (Infos hierzu gibt es beim VfL Nierswalde); auch Großveranstaltungen wie Tanzabende, Eisbeinessen, Grünkohlessen, Ernte-Dank-Fest, Versammlungen werden hier abgehalten.

U: Unternehmen wie Gärtnereien (diese haben in den 80-er-Jahren einen großen Teil Nierswalde geprägt), Milchviehbetriebe, Landwirtschaft, Reithöfe, aber auch Kosmetikstudio und Hundeschule sind in Nierswalde zu finden

V: Viele Vereine sorgen für eine bunte Vielfalt:

Freiwillige Feuerwehr Nierswalde

Frauenfrühstück der e. K. Nierswalde

Heimatverein e.V. Nierswalde

Nierswalder Volksliederchor

Nierswalder Frauenhilfe

Nierswalder Senioren

Ortsbauernschaft Nierswalde

Schachverein Nierswalde

Schützenverein Nierswalde

Singkreis Nierswalde

Stammtisch für Frauen

Tanzgruppe Nierswalde

VfL 1952 Nierswalde

W: Der Wappenbaum an der evangelischen Kirche zeigt die Orte, aus denen die ersten Siedler stammen, die sich in Nierswalde niedergelassen haben

X/Y/Z: „Zusammen an der Zukunft Nierswalde arbeiten“: wenn sich jeder etwas einbringt, kann Gemeinschaft entstehen bzw. wachsen.